Freitag, 27. Februar 2015

Frühlingskomposition

Was für ein fieses Wetter heute. Dauerregen und Grau in Grau den ganzen Tag. Am Wochenende wird es angeblich etwas frühlingshafter und sogar sonnig, auch wenn nur für wenige Stunden. Wir hoffen mal. Bis dahin müssen kleine Frühlingskompositionen für etwas Heiterkeit sorgen. Das Rehlein ruht gut geschützt in seinem Glashaus und lässt keine schlechte Laune an sich rankommen, die Tulpen bekommen aber trotz Regen schnell ein Glas frisches Wasser, bevor sie ihre Köpfe hängen lassen.



Ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende!

Und ich schicke die Tulpen noch schnell in die Friday Flowerday Runde und stelle dort auf den großen gemeinsamen Blumentisch.

Dienstag, 24. Februar 2015

Mattisburg Variationen

"Emil, soll ich dir was vorlesen? "
"Ja, aber kannst du mir vorher Papier geben?"

Mit diesem kleinen Dialog fängt unsere Vorlesezeit fast immer an.
Dann sitze ich auf dem Sofa und lese vor. Währenddessen hockt Emil malend und zeichnen auf dem Boden. Er malt und zeichnet, was ich gerade lese.
So wurden mittlerweile zahreiche Bücher neu illustriert.
Ganz aktuell Ronja Räubertochter. Diesmal allerdings ging die Gestaltung in die Dreidimensionale.

Es fing mit der Mattisburg an, die aus Ton modelliert wurde, dann folgte die Bärenhöhle.



In Kürze wurden Steine vom Balkon geschleppt. Die Tannenzweige durften auch rein, schließlich ist es nicht mehr kalt, Lavendel und Rosmarin werden auch ohne Abdeckung überleben.

Das Playmobil und alte Indianerpferde folgten und zogen als Mattisräuber in die Landschaft.
Ronja versucht nach dem waghalsigen Sprung sein Freund zu retten und die liebe Mama Lovis bringt unbemerkt Essensvorrat in die Bärenhöhle und wartet auf ihre Ronja, um das Wolfslied zu singen.

Der glasklare Bach plätschert aus Wolle und der Lachs wird bald ein köstliches Abendmahl ergeben. Mattis schließt gleich Freundschaft mit der Borkasippe und sie werden ein lautes Räuberfest feiern, dabei laut singen, schmatzen, pupsen und vielleicht, als Krönung des Festes dieses Burgspiel spielen:



Die genauen Regeln verstehen allerdings nur die Räuber und ihre halbhohen Gäste. Aber die gibts, die Regel!

Ich schicke die Mattisburg Variationen in Julias Kind of Art Galery.









Montag, 23. Februar 2015

Verspätetes Kalenderglück

Ich bin so ein Kalendermuffel. Oder vielleicht doch nicht?
Am Ende des Jahres bewundere ich immer die aktuell erscheinende Kalender in den verschiedenen  Shops. Das Angebot ist so riesig und es gibt wirklich so viele hübsche dabei, dass ich mich kaum entscheiden kann. Fast unbemerkt schreitet das Jahr voran und spätestens Ende Januar, wenn ich die ersten Interieur Bilder in den Zeitschriften und Blogs mit den neu aufgehängten Kalendern entdecke denke ich: Schon wieder verpasst! 
So geht es schon seit Jahren und dieses Jahr blieb ich natürlich wieder ohne Kalender. Bis dieses Wochenende, als meine Freundin Isabell mir den schönen, grafischen Wandkalender von Snug schenkte.


Kaum ausgerollt, wusste ich schon wo der hängen soll.  Jetzt habe ich beim Betreten des Arbeitszimmers das ganze Jahr voll im Blick und die schöne Gestaltung erfreut meine Augen Tag für Tag. Vielleicht verpasse ich auf diese Weise nicht im Dezember einen neuen Kalender zu besorgen. 


Donnerstag, 19. Februar 2015

Lieblings Ei

Ich liebe Eier. Vor Ostern und nach Ostern, als Omelett mit Salat zur Mittag, gefüllt und auch als Brotaufstrich am Abendbrottisch. Ganz besonders mag ich aber am Wochenende ein perfektes Frühstücksei.
Nicht, dass man in der Woche kein Frühstücksei essen könnte, aber in der Regel muss es morgens schnell gehen und die Wahl fällt fast immer auf Müsli mit Obst und ein wenig Milch. 
Aber am Sonntag ist die Zeit da, für das perfekte Ei. Oder an einem Tag, wie heute, wenn man gleich nach dem Aufstehen schlechte Laune hat. Zur Aufmunterung und Selbstmotivation.

Was ist aber eigenlich perfekt? Wie man es am liebsten mag, würde ich sagen. Manche essen gerne hart gekocht, manche fast flüssig, als Spiegelei von einer oder von beiden Seiten gebraten.... Mein perfektes Ei ist gekocht und hat ein ganz durchgestocktes Eiweiß ohne flüssigen Bestandteile und ein cremiges, weiches Eigelb. Nicht allzu flüssig, aber auch nicht ganz durch. 

Erst vor Kurzem habe ich einen Artikel über das große Wissenschaft des Eierkochens gelesen und musste etwas Schmunzeln, denn fast genauso koche ich mein Ei schon seit Jahren. (Statt die Flamme ganz auszustellen habe ich bisher immer auf allerkleinste Hitze, ohne Sprudeln die Eier ziehen lassen. Demnächst werde ich das Herd auch ganz ausstellen und auf das perfekte Ergebnis warten. Vielleicht schaffe es noch mich selbst zu übertreffen. 

So wäre das Ei schon perfekt, aber zum lieblings Ei zu werden, gehört noch ein wenig dazu. 
Ein Glas, ein Stückchen Butter, Salz, Pfeffer und frische Kräuter. 



Die wachsweich gekochte Eier vorsichtig pellen, in ein hübsches Glas geben, mit einem kleinen Löffel in der Mitte durchstechen und leicht öffnen. Paar Butterflöckchen in die Mitte geben, nach Belieben salzen, pfeffern und mit frisch gehackten Kräutern bestreuen. Ich liebe es mit frischem Basilikum, Petersilie, Kresse. Als Kind habe ich sie meist mit Schnittlauch bestreut. Das Brot dazu haben wir meist gleich liegen gelassen. Um es uns doch noch zu unterjubeln, zerkrümelte Oma uns meist ein Stück Semmel, oder andere Brotkrumen und brät sie uns in einer kleinen Pfanne in etwas zerlassenem Butter ganz knusprig. Noch warm wurden sie auf unsere Eier gestreut und plötzlich schmeckte sogar das Brot dazu. 

Ja, so mag ich sie immer noch am liebsten!
Nur einen kann ich überhaupt nicht mit Eiern begeistern, nicht mal mit diesen, das jüngste Familienmitglied. Er findet, dass Eier stinkig und schlabberig sind, egal wie man sie zubereitet. Schön sehen sie aber schon aus. Schade, dass sie nicht schmecken. Vielleicht irgendwann später, mit voll ausgebildeten Geschmacksnerven noch mal probieren?


Und was ist euer lieblings Ei?

Mittwoch, 18. Februar 2015

Traubenhyazinthen

Sonne und strahlend blauer Himmer zur Wochenmitte! Was für ein Höhepunkt! Man meint den Frühling schon deutlich riechen zu können. Am liebsten würde ich in alle Vasen und Schalen Frühlingsblüher stecken um das wunderbare Frischegefühl  in der Wohnung den ganzen Tag dabei zu haben.

Bevor aber die ersten blauen Traubenhyazinthen in der Schale ganz verblühen, rettete ich die letzen schönen Blüten und Zwiebeln in kleine Gläschen.  Nächstes Jahr dürfen sie dann den Frühlingsgarten verschönern.

Muscari, Bauerbübchen, Perlhyazinthen, wie man sie auch nennt, lassen schon die neue Jahreszeit nach vorne rollen. Wusstet ihr, dass sie zu den Spargelgewächsen gehören?
Oh ja, Spargel und Erbeerrot, was für eine tolle Kombination! Schon beim Gedanken daran kitzelt mir am Gaumen! Ich hoffe nur, sie müssen nicht ihre zarten Köpfchen im Schnee verstecken.

Eine schöne Wochenmitte!


Dienstag, 17. Februar 2015

Fastnachtdienstag

Scheere klappern und Stifte über die Blätter und Kartons sausen zu lassen ist die beste Therapie, um Langeweile im Krankenlager zu vertreiben.


Ich hoffe alle Viren und Bakterien bekamen einen ordentlichen Schreck, bevor alle Masken fallen und begeben sich nun auch in die Fastenzeit.  


Hier ist einer, der keine Lust hat sich hinter Masken zu verstecken, geschweige denn von Fasten.


Einen schönen letzten Karnevalstag wüsch ich Euch!  Lasst es ordentlich sausen und alle böse Geister vertreiben.


Montag, 16. Februar 2015

Rosenmontag

Was für ein Glück, dass Emil sein Fasching schon am Freitag gefeiert hat und für einen Tag unbeschwert in die Rolle von Mumins Freund Schnupferich (Snufkin) schlüpfen konnte!
Heute muss er schon das Bett hüten. Nach Magen-Darm Virus und Grippe hat er nun Scharlach. Ich hoffe es ist das letzte Mal für dieses Jahr und wir bleiben diesmal verschont.
Für die nächsten Tage wird statt im Wald rumwandernd, auf dem Sofa sitztend und mit rosarotem Ausschlag zum Rosenmontag Mundharmonika gespielt.


Es ist mittlerweile das vierte Kostüm.  Nach Indianer, König Winter und Bäcker sind wir nun in der Schule angekommen. Hier wird jedes Jahr nach neuem Thema gefeiert. Die Erstklässler durften in Märchen- und Geschichtenfiguren schlüpfen. Diesmal habe ich tatsächlich etwas mehr Zeitaufwand betrieben und mich nicht nur an die Nähmaschine gesetzt, sonder sogar den Hut selbst gefilzt. Denn Schnupferich musste genauso!!! aussehen, wie im Buch. Den verlorenen orangefarbenen Feder mussten wir für das Foto gegen einen gelben ersetzten. Es war schon schlimm genug!

Im zweiten Jahr wird unter dem Motto Tiere verkleidet. Kaum das Kostüm ausgezogen, kamen schon die ersten Gedanken für das kommende Jahr. Auf jeden Fall soll es etwas sein, was nicht so oft vorkommt. So kommen schon mal Löwe, Katze, Maus, Tiger nicht in Frage. Mein Vorschlag, als Regenwurm zu gehen, wurde allerings empört abgelegt. Schön wäre ein Pfau, der seine Schwanzfäder öffnen kann. "So mit einem kleinen Motor, oder Batterie, oder so ähnlich" . Zum Glück haben wir noch ein Jahr Zeit!

Ich wünsche Euch einen schönen Ausklang aus der Karnevalszeit.

Samstag, 14. Februar 2015

Frühlingsblau

Die Luft ist so mild, die Sonne scheint, der Himmel ist klar und strahlt im Himmelblau. Es duftet nach Frühling! Oh, ja, bitte kommen und bleiben!


Ich wünsche Euch ein blumiges Wochenende mit, oder ohne Valentine!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Waffel-Liebe

Seit einiger Zeit haben wir wieder ein Waffeleisen. So ein No Name Teil, nichts besonderes, die Waffel schmecken aber trotzdem zum dahinschmelzen. Besonders seitdem ich nach einigen Experimenten das richtige Rezept gefunden habe hagelt es bei uns Waffeln.



350 g. Mehl
150 ml lauwarme Milch
2/3 frische Hefewürfel
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 große, oder 3 kleine Eier
180 g geschmolzene Butter
eine Prise Salz
150-200 g Hagel- oder belgische Perlzucker

Den Vanillezucker und die zerbröselte Hefe in die lauwarme Milch geben und auflösen.
Das Mehl mit dem Prise Salz mischen, Eier reinschlagen, Hefemilch dazugeben und verkneten. Dabei nach und nach unter ständigem rühren die geschmolzene Butter dazugießen und einige Minuten weiterkneten.
30-40 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
Direkt vor dem ausbacken die Hagelzucker darunter mischen.
Einen guten EL Teig in die eckige Waffelmaschine geben und 2-3 Minuten pro Seite knusprig backen.

Der Zucker karamellisiert beim backen. Die ganze Wohnung duftet verführerisch  und in Kürze stehen die ersten Süßmäuler erwartungsvoll in der Küche und lassen die außen herrlich knusprigen und innen weichen Waffeln schmecken.  Einfach nur so, oder mit selbstgemachtem Eis.

( Salzig, mit geriebenem Parmesan statt Zucker, frischen Kräutern und kleingehackten Oliven bieten sie eine tolle Abwechselung auf dem Abendbrottisch. Nur noch einen kleinen frischen Dipp dazuzaubern.....hmmm..... ) 




Dienstag, 10. Februar 2015

Muminfieber

Schon eine ganze Weile her, dass das Muminfieber bei uns ausbrach.

Anfang des Schuljahres lagen einige Bücher zum 100 Jährigen Geburtstag der finnischen Künstlerin und Autorin, Tove Janson im Schaufenster des Schulbuchladens aus. Neben Biografien und einigen ihren Erwachsenenbänder, die Mumintaschenbücher und Comics.
Lange habe ich sie nicht mehr gesehen. In den 90-er Jahren schauten meine Töchter mit Leidenschaft, die nach ihren Bücher entstandene Zeichentrickserie. Vielleicht mag Emil sie auch?
Ich nahm ein Band mit und wir lasen das Buch nur in wenigen Tagen. Jeden Tag führte nun Emils Weg auf dem Schulhof zuerst zum Schaufenster, um nachzuschauen, ob ein neues Band ausliegt. Schnell haben wir auch gemerkt, dass es besser ist sie in der Reihenfolge der Entstehung zu lesen, um die zauberhaften Wesen, Trolle, Waldwesen und ihre Welt richtig verstehen zu können.

Band für Band, Abend für Abend und auch an den Nachmittagen und Wochenenden lasen wir die Geschichten. Sobald wir bei den letzten Seiten ankamen stand Emil mit dem nächsten Taschenbuch in der Hand an der Kasse und konnte kaum erwarten nach Hause zu kommen, das Mittagessen schnellst möglichst zu verschlingen um auf dem Sofa zu sitzen und endlich in der nächsten Geschichte einzutauchen.
Ich muss zugeben, die fantasievollen kleinen Charaktere, ihre heile Welt in dem Mumintal  und die teilweise fast philosophischen Texte haben mich ebenso verzaubert und mitgerissen.


Der große Weihnachtswunsch war, die Mumins unter dem Weihnachtsbaum versammelt zu haben und eine Mundharmonika.
Mundharmonika ja, aber wo sollen die Mumins herkommen?
Meine Internetrecherchen ergaben, dass fast eine eigene Muminindustrie existieren muss, um die unzähligen Artikel von Geschirr, Bekleidung, Stoffen, Bettwäsche, Figuren und und und herzustellen. Einige ganz süß, manche ziemlich billig und überteuert, so die meisten Figuren und Kuscheltiere. Die wenigen, schönen künstlerischen oder vintage Exemplare haben ihren verdienten, aber hohen Preis. Selbst die Weihnachtsengel traten in den Streik.
So entstanden die Figuren nach und nach bis Heiligabend in Mamas Weihnachtswerkstatt.
Zwar habe ich mein Vordiplom im Textildesign vor einer gefühlten Ewigkeit mit Filzobjekten gemacht, Figuren habe ich aber noch nie gefilzt. Nach den ersten Hürden haben sie dann doch ihre gewünschte Gestalt angenommen und sorgten für größte Freude am Heiligabend und sind seitdem tägliche Begleiter.
Irgendwie schon fast symbolische Geschenke. Vielleicht war es das letzte Weihnachten, das Emil fest und unerschütterlich  an den Weihnachtszauber glaubte.


Das schönste Kompliment war: "Mama, es ist so schade, dass du nicht sowas Schönes machen kannst. Ich möchte so gerne den Muminpapa, Muminmama, Snorkfräulein, aber man kann sie nicht kaufen.

Ja, wirklich schade. Aber die Osterhasen sind schon fleißig und stachen schon etliche Male ihre Pfoten mit der Filznadel.
Langsam ist Frühling und dann werden alle wach im Mumintal.
Und wo der Schnupferich bleibt? Bisher ist Emil selbst der Schnupferich.
 




Montag, 9. Februar 2015

Neu geordnet

Nach zwei Wochen Grippe und ein erholsames Wochenende kann die Woche jetzt mit erneuten Kräften starten.
Schreibtisch aufräufen, Gedanken, neue Ideen notieren, hoffentlich bald mit Lust und Laune Pinsel und Stifte schwingen und auf keinen Fall Richtung Virengebiete kutschieren!


Ich wünsche Euch einen energiegeladenen Wochenanfang!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Frühlingsschrei

Ich glaube dieses Jahr müssen wir hier wirklich in die saure Äpfel beißen und den Winter ohne weiße Schneepracht verabschieden.
Sauer macht bekanntlich lustig, so lasse ich statt Äpfel gleich Zitronen kullern. Ihre leuchtend gelbe Farbe mit einigen Frühlingsblumen zaubert garantiert sonnige Gefühle und ein Lächeln ins Gesicht.


Vielleicht würde ein Frühlingsschrei, wie bei Ronja Räubertochter helfen? Wenn schon kein Winter, dann bitte Frühling - mit oder ohne Zitronen, aber mit ganz vielen Frühlingsblumen!
 

Ich wünche Euch eine schöne Wochenmitte!



Sonntag, 1. Februar 2015

Winter?

Der Winter hat uns hier im Norden dieses Jahr ganz vergessen. Kein Schnee, kein Eis und die vereinzelte Schneeflocken schmelzen sobald sie gelandet sind. Schade. Wenigsten einmal ausgiebig Schlitten fahren, oder einen Schneemann bauen wäre doch schön gewesen.
Wenigstens in der kleinen miniatur Schneelandschaft auf dem Jahreszeitentisch ist noch - oder überhaupt - weiß.
Bevor auch hier der Schnee schmilzt und Frau Tau sich ans Werk macht, zeige ich Euch die kleine weiße Welt.





Das Zubehör war Emils Adventskalender dieses Jahr. Täglich bekam er eine kleine Bastelaufgabe, an manchen Tagen einen schönen Stein, oder eine kleine Rohfigur, was wir gemeinsam fertig gestellt haben. Jeden Tag wuchs die Landschaft und entstand immer wieder eine neue Geschichte. Es verweilten hier die Hirten, Maria und Josef mit dem am Heiligabend geborenen Jesuskind, später dann die drei Könige und zogen dann weiter. 
 Die Hirten sind geblieben und suchen mit ihren Schafen nach etwas Wasser im Bergsee


und lassen sich am Ende des Tages am Feuerstelle sich wärmen.


Überall huschen kleinste Lebewesen durch die vereiste Landschaft.
Kleine Miniaturzwerge und eine "Schneeigel-Familie" die in Kristallhöhlen wohnen und so klein sind dass man sie kaum Fotografieren kann. Geformt sind sie alle vom kleinen Landschaftsmeister aus weißer Modelliermasse.
Wer von den hat die Boote vergessen reinzuholen?



und wer hütet das Geheimniss der Perlenhöhle?


Die kleine Winterfrau erzählt die schönsten Geheimnisse und Geschichten, wenn an den kalten Winterabenden alle am Lagerfeuer sitzen.


Auch die frisch geschlüpfte kleine Schneeeule horcht die letzten Wintergeschichten bevor die ersten Frühlingsblumen sich zeigen und Frau Tau ordentlich aufgeräumt hat.



Ich wünsche Euch einen schönen Winterausklang mit oder ohne Schnee. Vielleicht zeigt sich der Winter zum Abschied doch noch in seiner weißen Pracht auch bei uns?

Der Jahreszeitentisch wird in der Waldorfpädagogik im Kindergarten und Grunschule eingesetzt, um den Wechsel der Jahreszeiten, sowie  Feste und Jahresrhytmus den Kindern näher zu bringen. 
Meist wird es auf einem kleinen Tisch, Fensterbank, Kommode aufgebaut, in für Kinder erreichbare Höhe. Mit einigen Tücher, Steinen, Naturgaben kann man kleine Miniaturwelten bauen. Welche und ob Fantasiewesen durch die Landschaft ziehen, entscheidet jeder für sich. Kleine Kinder lieben König Winter, Mütterchen Tau, die Frühlingsprinzessin usw. Größere legen leidenschaftlich ihre Fundstücke hier ab. Auch jenseits der Waldorfpädagogik eine schöne Gelegenheit die Jahreszeiten in die Kinderzimmer zu zaubern.